suchen

suchen

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su|chen ['zu:xn̩]:
1. <tr.; hat
a) sich bemühen, etwas Verlorenes, Verstecktes zu finden:
jmdn., etwas fieberhaft, krampfhaft, verzweifelt suchen; sie sucht in der ganzen Wohnung den verlorenen Schlüssel, ihre Brille; eine Stelle in einem Buch, einen Ort auf einer Landkarte suchen; im Wald Beeren, Pilze suchen (sammeln); wir haben dich schon überall gesucht!; <auch itr.> nach jmdm. suchen; die Polizei sucht noch nach dem Täter, nach Spuren; ich habe stundenlang [vergeblich] gesucht; da kannst du lange suchen (dein Suchen ist zwecklos).
Syn.: auf der Suche sein nach, Ausschau halten nach, durchsuchen nach, fahnden nach.
b) sich bemühen, etwas Bestimmtes, was man braucht, zu erlangen, zu erwerben:
einen Job, eine Wohnung suchen; er sucht eine Frau (möchte gern heiraten und versucht, eine zu ihm passende Frau kennenzulernen); die Polizei sucht Zeugen; (in Anzeigen:) Verkäuferin gesucht; Bungalow [zu kaufen, zu mieten] gesucht.
Syn.: auf der Suche sein nach.
c) bemüht sein, durch Überlegen, Nachdenken etwas herauszufinden, zu entdecken, zu erkennen:
einen Ausweg, eine Lösung suchen; auch itr.> nach dem Fehler in der Rechnung, nach Gründen suchen; nach dem Sinn des Lebens suchen.
2. <itr.; hat; oft in verblasster Bedeutung bemüht, bestrebt sein, eine Absicht zu verwirklichen, die Realisierung, Erfüllung von etwas zu erreichen:
seinen Vorteil suchen; [jmds./bei jmdm.] Rat, Schutz suchen; jmds. Gesellschaft, Nähe suchen; sie sucht das Gespräch mit der Jugend; er sucht Streit (will offensichtlich streiten).
3. <suchen + zu + Infinitiv> (um etwas) bemüht sein:
jmdm. zu helfen suchen; etwas zu vergessen suchen; ich suchte mich zu konzentrieren.
Syn.: trachten nach (geh.), versuchen.

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su|chen 〈V.; hat
I 〈V. tr.〉
1. finden wollen, zu finden sich bemühen
3. wünschen, erstreben (Rat)
4. 〈geh.〉 versuchen, trachten, sich bemühen
5. 〈umg.; in bestimmten Wendungen〉 tun, treiben
● da haben sich zwei gesucht und gefunden zwei Gleichgesinnte haben sich zusammengeschlossenAbenteuer, Bekanntschaften \suchen; einen Ausweg, Hilfe, Rat, Schutz, Trost, Zuflucht \suchen; im Wald Beeren, Pilze \suchen; Entspannung, Erholung, Ruhe, Vergessen \suchen; er sucht noch den Fehler (in der Maschine, der Rechnung); er sucht eine Frau er möchte heiraten; er sucht gern Händel, Streit er ist streitsüchtig; ein Hotel, Unterkunft, eine Wohnung, ein Zimmer \suchen; ich suche nichts als mein Recht; man muss nicht hinter allem etwas Schlechtes \suchen; eine Stelle in einem Buch \suchen; eine Stellung \suchen; such das Stöckchen! (Aufforderung an den Hund); Verkäuferin gesucht (in Stellenanzeigen); er sucht stets den eigenen Vorteil; er hat das Weite gesucht ist ausgerissen, geflohen ● einer sucht den anderen auszustechen 〈geh.〉; zu überbieten, zu übertrumpfen; etwas zu erreichen \suchen 〈geh.〉; sie suchte ihm zu gefallen 〈geh.〉; hier haben wir nichts zu \suchen 〈fig.; umg.〉 hier gehören wir nicht her, lasst uns gehen; jmdm. zu helfen \suchen 〈geh.〉; jeder suchte sich zuerst zu retten 〈geh.〉; er sucht mir zu schaden 〈geh.〉; man muss ihn zu verstehen \suchen 〈geh.〉 ● er sucht eine Hilfe für sein Büro; sie sucht in allem etwas 〈fig.〉 sie ist sehr misstrauisch; jmdn. polizeilich, steckbrieflich \suchen (lassen); ich habe dich überall gesucht ● was suchst du hier? 〈umg.〉 was treibst du, machst du hier?; was hast du hier zu \suchen? 〈umg.〉 zu tun? ● sich \suchend umschauen; er ist ein gesuchter Architekt, Arzt, Künstler ein begehrter; gesuchter Stil, Vergleich 〈fig.〉 gezierter, gekünstelter; diese Ware ist sehr gesucht; das Gesuchte hat sich gefunden
II 〈V. intr.〉 nach jmdm. od. etwas \suchen; nach einem passenden Ausdruck, Wort \suchen; ich musste sehr lange nach der Haltestelle \suchen; in allen Taschen nach etwas \suchen
[<ahd. suohhan, got. sokjan; zu idg. *sag- „witternd nachspüren“ (von der Tätigkeit des Jagdhundes)]

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su|chen <sw. V.; hat [mhd. suochen, ahd. suohhen, eigtl. = suchend nachgehen, nachspüren, urspr. wohl auf den Jagdhund bezogen]:
1.
a) sich bemühen, jmdn., etw. Verlorenes, Verstecktes zu finden:
jmdn., etw., nach jmdm., etw. s.;
jmdn., etw. fieberhaft, krampfhaft, verzweifelt, überall s.;
eine Stelle in einem Buch, einen Ort auf einer Landkarte s.;
im Wald Pilze, Beeren s. (sammeln);
wir haben dich schon überall gesucht!;
jmdn. polizeilich, steckbrieflich s.;
die Polizei sucht noch nach dem Täter, nach Spuren;
solche Leute muss man schon s. (ugs.; solche Leute sind äußerst selten);
<auch ohne Obj.:> ich habe überall, stundenlang [vergeblich] gesucht;
da kannst du lange s. (ugs.; dein Suchen ist zwecklos);
sich suchend umsehen;
such, such! (Aufforderung an einen Hund, eine Spur aufzunehmen);
Ü seine Hand suchte im Dunkeln nach dem Lichtschalter (tastete danach);
er verließ die Heimat, um sein Glück in der Fremde zu s.;
R wer sucht, der findet (nach Matth. 7, 7);
seinesgleichen s. (nicht zu übertreffen, einmalig sein: seine Einsatzbereitschaft sucht ihresgleichen);
Suchen spielen (landsch.; Versteck spielen);
b) sich bemühen, etw. Bestimmtes, was man braucht, zu erlangen, erwerben:
einen Job, eine Wohnung s.;
er sucht eine Frau (möchte gern heiraten u. versucht, eine zu ihm passende Frau kennenzulernen);
die Polizei sucht Zeugen;
(in Anzeigen:) Verkäuferin gesucht;
Bungalow [zu kaufen, zu mieten] gesucht;
der angestaute Ärger sucht sich ein Ventil;
R da haben sich zwei gesucht und gefunden (ugs.; die beiden passen gut zueinander);
c) bemüht sein, durch Überlegen, Nachdenken etw. herauszufinden, zu entdecken, zu erkennen:
einen Ausweg s.;
nach dem Fehler in der Rechnung, nach Gründen s.;
nach dem Sinn des Lebens, nach der Wahrheit s.;
er sucht nach Worten (bemüht sich, die passenden Worte zu finden);
er sucht (vermutet, argwöhnt) hinter allem etwas Schlechtes;
die Gründe dafür sind in seiner Vergangenheit zu s. (liegen in seiner Vergangenheit).
2.
a) bemüht, bestrebt sein, eine bestimmte Absicht zu erreichen; sich die Realisierung, Erfüllung von etw. wünschen (oft verblasst):
seinen Vorteil s.;
[jmds./bei jmdm.] Schutz, Rat s.;
Ruhe, Vergessen s.;
jmds. Gesellschaft, Nähe s.;
er sucht das Gespräch mit der Jugend;
Streit s.;
sein Recht s.;
was sucht denn der Kerl hier? (ugs.; was will er hier, warum ist er hier?);
irgendwo nichts zu s. haben (ugs.; irgendwo nicht hingehören, nicht sein dürfen: du hast hier überhaupt nichts zu s.);
b) auf etw. zu-, irgendwohin streben:
Pflanzen suchen stets das Licht;
die Küken suchen die Wärme der Henne.
3. <mit Inf. + zu> (geh.) versuchen, trachten, bemüht sein:
jmdm. zu helfen s.;
etw. zu vergessen s.

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I
suchen
 
[engl. search], Software: eine in vielen Anwendungsprogrammen, z. B. Textprogrammen, integrierte Funktion, um Informationen schnell zu finden, ohne den gesamten Inhalt manuell durchblättern zu müssen. Die Suchfunktion ist meist über einen Menüpunkt (Menü) oder eine Tastenkombination aufzurufen, wobei sich die Kombination Strg-F eingebürgert hat. In grafisch orientierten Betriebssystemen öffnet sich daraufhin ein Dialogfenster, das zur Eingabe des Suchbegriffs auffordert und meist noch zusätzliche Suchoptionen zulässt.
 
Man unterscheidet dabei zwischen lexikalischer Suche, die exakt den eingegebenen Begriff sucht, und der phonetischen Suche, die nach einem Begriff sucht, der dem Suchbegriff ähnlich ist. Auch bei der lexikalischen Suche ist es bisweilen möglich, Abweichungen vom Suchbegriff zuzulassen, z. B. mithilfe eines Jokerzeichens oder einer entsprechenden Zusatzfunktion der Suche. Damit können zusätzlich Varianten eines Begriffs aber auch Tippfehler gefunden werden. Nach erfolgreicher Suche wird i. d. R. der Cursor an die Fundstelle gesetzt und der Begriff markiert. Durch die Anwahl einer in Suchfunktionen meist enthaltenen Wiederholungsfunktion springt der Cursor zur nächsten Fundstelle usw.
 
Suchoptionen, mit denen die Suche weiter eingeschränkt werden kann, umfassen beispielsweise Groß- und Kleinschreibung, die von vielen Suchfunktionen in der Standardeinstellung ignoriert wird. Textverarbeitungs- und Layoutprogramme bieten oft die Möglichkeit, nach bestimmten Formatierungen oder Formatvorlagen zu suchen. Sie erlauben zusätzlich auch die Suche nach Sonderzeichen oder nach Zeichenmustern (z. B. nach Begriffen, die eine bestimmte Zeichenkette nicht enthalten).
 
Bei Tabellenkalkulationsprogrammen ist die Suche meist auf das aktuelle Arbeitsblatt beschränkt. Als Optionen stehen hier die Suche in Zeilen oder Spalten, nach Formeln, Werten usw. zur Verfügung.
 
Datenbanken bieten meist die ausgeklügeltsten Suchfunktionen, da sie auf die Verwaltung von unterschiedlichen Daten und großen Datenmengen spezialisiert sind. Datenbanksuchen werden auch Abfragen (engl. query) genannt. Die bekanntesten Suchverfahren sind Query by Example (QBE) und die Structured Query Language (SQL).
II
suchen,
 Internet: das Aufspüren von Informationen, die sich irgendwo im Internet, dort auf irgendeiner Internetseite (Webseite) oder in einer Online-Datenbank (Datenbank) befinden. Die technischen Aspekte entsprechen meist denen, die bei einer Datenbankabfrage durchzuführen sind. Die Suche nach Webseiten wird mit Suchmaschinen durchgeführt. Eine Webseite selbst kann man gewöhnlich mithilfe der Suchfunktion des Browsers durchsuchen. Sie wird aus dem Menü oder mit der Tastenkombination »Strg-F« aufgerufen. Manche Webseiten sind mit einer Datenbank verknüpft und bieten weitergehende Datenbankrecherchen an.
 
 
 
Liegt im Internet der Seiteninhalt als reiner HTML-Text vor, kann die Suchfunktion des Browsers die Seite problemlos durchsuchen. Bei dynamisch generierten Seiten, die oft durch Tags oder Scriptfunktionen verborgen bleiben, kann es passieren, dass die direkte Suche versagt. In diesen Fällen hilft es u. U., den Quelltext anzuzeigen und zu durchsuchen.

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su|chen <sw. V.; hat [mhd. suochen, ahd. suohhen, eigtl. = suchend nachgehen, nachspüren, urspr. wohl auf den Jagdhund bezogen]: 1. a) sich bemühen, jmdn., etw. Verlorenes, Verstecktes zu finden: jmdn., etw., nach jmdm., etw. s.; jmdn., etw. fieberhaft, krampfhaft, verzweifelt, überall s.; sie sucht ihre Brille, ihre Schlüssel; eine Stelle in einem Buch, einen Ort auf einer Landkarte s.; ... erinnerte sie sich, dass Kurt über eine Gasrechnung gebrummt hatte, und sie suchte auf dem Schreibtisch und in den Schubladen danach - erfolglos übrigens (Baum, Paris 55); im Wald Pilze, Beeren s. (sammeln); wir haben dich schon überall gesucht!; jmdn. polizeilich, steckbrieflich s.; die Polizei sucht noch nach dem Täter, nach Spuren; solche Leute muss man schon s. (ugs.; solche Leute sind äußerst selten); <auch o. Obj.:> ich habe überall, stundenlang [vergeblich] gesucht; da kannst du lange s. (ugs.; dein Suchen ist zwecklos); sich suchend umsehen; mit suchendem Blick; such, such! (Aufforderung an einen Hund, eine Spur aufzunehmen); R wer sucht, der findet (nach Matth. 7, 7); Ü Sein Auge suchte sehnsüchtig einen Schimmer der Spiaggia (Edschmid, Liebesengel 119); seine Hand suchte im Dunkeln nach dem Lichtschalter (tastete danach); er verließ die Heimat, um sein Glück in der Fremde zu s.; *seinesgleichen s. (nicht zu übertreffen, einmalig sein): seine Einsatzbereitschaft sucht ihresgleichen; seine Insektensammlung sucht ihresgleichen (Niekisch, Leben 190); *Suchen spielen (landsch.; Versteck spielen); b) sich bemühen, etw. Bestimmtes, was man braucht, zu erlangen, erwerben: einen Job, eine Wohnung s.; er sucht eine Frau (möchte gern heiraten u. versucht, eine zu ihm passende Frau kennen zu lernen); die Polizei sucht Zeugen; Am holländischen Devisenmarkt wurde Inlandswährung stark gesucht (war sie sehr gefragt; Welt 14. 8. 65, 8); (in Anzeigen:) Verkäuferin gesucht; Bungalow [zu kaufen, zu mieten] gesucht; R da haben sich zwei gesucht und gefunden (ugs.; die beiden passen gut zueinander); Ü der angestaute Ärger sucht sich ein Ventil; c) bemüht sein, durch Überlegen, Nachdenken etw. herauszufinden, zu entdecken, zu erkennen: einen Ausweg s.; nach dem Fehler in der Rechnung, nach Gründen s.; nach dem Sinn des Lebens, nach der Wahrheit s.; Er hatte das Bedürfnis, rastlos nach einer Brücke, einem Zusammenhange, einem Vergleich zu s. - zwischen sich und dem, was wortlos vor seinem Geiste stand (Musil, Törleß 69); er sucht nach Worten (bemüht sich, die passenden Worte zu finden); er sucht (vermutet, argwöhnt) hinter allem etwas Schlechtes; die Gründe dafür sind in seiner Vergangenheit zu s. (liegen in seiner Vergangenheit). 2. a) bemüht, bestrebt sein, eine bestimmte Absicht zu erreichen; sich die Realisierung, Erfüllung von etw. wünschen (oft verblasst): seinen Vorteil s.; [jmds./bei jmdm.] Schutz, Rat s.; Ruhe, Vergessen s.; jmds. Gesellschaft, Nähe s.; Wer Abenteuer in Paris sucht, wird enttäuscht sein (K. Mann, Wendepunkt 142); er sucht das Gespräch mit der Jugend; Streit s.; sein Recht s.; was sucht denn der Kerl hier? (ugs.; was will er hier, warum ist er hier?); *irgendwo nichts zu s. haben (ugs.; irgendwo nicht hingehören, nicht sein dürfen): du hast hier überhaupt nichts zu s.; Solange Pornos so sind, wie sie sind ..., haben sie nichts im Fernsehen zu s. (Woche 31. 1. 97, 2); b) auf etw. zu-, irgendwohin streben: Pflanzen suchen stets das Licht; die Küken suchen die Wärme der Henne. 3. <mit Inf. + zu> (geh.) versuchen, trachten, bemüht sein: jmdm. zu helfen s.; etw. zu vergessen s.; Ich suchte mich zu konzentrieren (Jens, Mann 131); Silvi wimmerte und suchte sich mit abgebrochenen Worten zu rechtfertigen (R. Walser, Gehülfe 79).

Universal-Lexikon. 2012.

См. также в других словарях:

  • Suchen — Sūchen, verb. regul. act. etwas, dessen Ort unbekannt ist, zu finden oder zu entdecken sich bemühen, besonders so fern es durch hin und her sehen geschiehet, so, daß es als ein Intensivum von sehen betrachtet werden kann. Eigentlich. Etwas suchen …   Grammatisch-kritisches Wörterbuch der Hochdeutschen Mundart

  • suchen — suchen: Das gemeingerm. Verb mhd. suochen, ahd. suohhen, got. sōkjan, engl. to seek, schwed. söka bedeutet eigentlich »suchend nachgehen, nachspüren«. Es ist z. B. verwandt mit lat. sagire »wittern, spüren, ahnen«, air. saigim »gehe nach, suche« …   Das Herkunftswörterbuch

  • suchen — V. (Grundstufe) überall schauen, um etw. Verlorenes zu finden Beispiele: Ich habe dich überall gesucht! Er wird von der Polizei gesucht. Kollokation: einen Schlüssel suchen suchen V. (Aufbaustufe) sich bemühen, seine Absicht zu erreichen Beispiel …   Extremes Deutsch

  • suchen — Vsw std. (8. Jh.), mhd. suochen, ahd. suohhen, as. sōkian Stammwort. Aus g. * sōk eja Vsw. suchen , auch in gt. sōkjan, anord. sœkja, ae. sēcan, afr. sēka, sēza. Im germanischen Verbalsystem sieht das Verb aus wie ein Faktitivum zu g. * sak a Vst …   Etymologisches Wörterbuch der deutschen sprache

  • suchen — suchen, sucht, suchte, hat gesucht 1. Ich suche meine Brille. 2. Wir suchen eine größere Wohnung. 3. Wen suchen Sie? …   Deutsch-Test für Zuwanderer

  • Suchen — Suchen, 1) sich bemühen etwas zu finden, dessen Ort unbekannt ist; 2) sich bemühen etwas zu erlangen od. zu erreichen; 3) (Jagdw.), so v.w. Absuchen; 4) vom Hunde die Nase auf die Erde halten, um Fährte zu finden, od. die gefundene Fährte… …   Pierer's Universal-Lexikon

  • suchen — [Basiswortschatz (Rating 1 1500)] Auch: • schauen • blicken • hinsehen • durchsuchen Bsp.: • Er schaute sich um und sah ... • …   Deutsch Wörterbuch

  • suchen — su̲·chen; suchte, hat gesucht; [Vt/i] 1 (jemanden / etwas) suchen an verschiedenen Orten nachsehen, ob dort jemand / etwas ist ↔ ↑finden (1) <sich suchend umsehen; fieberhaft suchen>: einen Verbrecher, einen Vermissten, den richtigen Weg,… …   Langenscheidt Großwörterbuch Deutsch als Fremdsprache

  • Suchen — 1. Der sich bei jm selbt sucht, der findt sich am gwissten. – Franck, II, 170a; Lehmann, II, 66, 17; Henisch, 1099, 50. 2. Der viel sucht, dem geht viel ab. – Petri, II, 111. 3. Eät saüket nümmes biäne ächtern Oawen, wenn hai selwer noch nit… …   Deutsches Sprichwörter-Lexikon

  • suchen — Etwas suchen wie eine Stecknadel im Heuhaufen: eine Sache ganz intensiv suchen, obwohl die Aussicht auf Erfolg sehr gering ist. Musäus schreibt in den ›Volksmärchen der Deutschen‹ (1, 118): »des Fräuleins Abwesenheit konnte nicht lange verborgen… …   Das Wörterbuch der Idiome


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